Feldbahn 500 e.V. (Juni 2018)

Das Feldbahnmuseum 500 e.V. in Nürnberg liegt direkt vor meiner Haustür. An nur zwei Tagen im Jahr ist die Ausstellung mit Feld- und Grubenbahnen öffentlich zugängig. Klar, dass ich auch in diesem Jahr nach Neuerungen schauen musste.

In diesem Blog habe ich über diese außergewöhnliche Feldbahnsammlung bereits mehrere Beiträge geschrieben. Es gibt derzeit nicht viel Neues zu berichten. Da nutze ich die Zeit zur Vertiefung einiger Spezialthemen. So habe ich gerade Lorenfieber und baue eine Serie Grubenhunte. Gut, dass ich die Vorbilder direkt vor der Tür habe. Detailbilder von Grubenhunten sind ein Teil dieses Artikels. Ein anderes Thema, das mich gerade beschäftigt, ist mal wieder der Gleisbau. Ich baue Gleise in 22 mm Spurweite (Vorbild 500 mm) mit Stahl- und Rillenschwellen. Und das neuerdings sogar im 3D-Druck. Dazu habe ich mich intensiver bei der richtigen Feldbahn umgesehen und Schwellenformen sowie Schwellenlängen untersucht.

Grubenhunte

Die Bilder zeigen, dass es nicht den Standard-Grubenhunt gibt. Von weitem sehen sie sich alle ähnlich, jedoch im Detail sind die Unterschiede sichtbar. Folgende Dinge sind interessant:

  • Die Lorenrahmen gibt es in verschiedenen Varianten, von denen ich zwei im Modellbau nutzen werde.
  • Für die Kupplung der Fahrzeuge gibt es mehrere Systeme, wobei ich im Modellbau die Variante mit den Kuppeldornen, ähnlich wie bei den Feldbahnloren, bevorzuge.
  • Die Mulden gibt es in verschiedenen Längen und Höhen, sodass auch hier kein Standard auszumachen ist.

Unterm Strich sind das paradisische Zustände für Modellbauer wie mich: Alles ist möglich.

Galerie

Gleisanlagen

In Nürnberg habe ich vorrangig Stahlschwellen gesehen. Diese wurden als Dach- und Rillenschwellen verbaut. Die Bilder zeigen, dass es kein einheitliches Schwellenmaß gibt. Die Längen sind verschieden. Auf den Modellbau übertragen bedeutet das eine große Toleranz bezüglich der Abmessungen.

Wo ist Feldbahn 500?